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Kategorie-Ratgeber

Etagenbett mit Gästebett

Zwei Kinder, ein Zimmer – und alle vier Wochen bleibt jemand über Nacht. Ein Etagenbett mit ausziehbarem Gästebett löst das, ohne dass dauerhaft ein drittes Bett im Raum steht. Die Schublade unter der unteren Liegefläche wird zum vollwertigen Schlafplatz und verschwindet morgens wieder. Diese Seite erklärt, wie die 2+1-Konstruktion funktioniert und welche Details über Komfort und Haltbarkeit entscheiden.

Auszugsvarianten im Vergleich

BauartLiegehöheMatratzeGeeignet für
Flacher RollauszugRund 15–25 cm über dem Boden Meist bis 10–12 cmKinder, gelegentliche Übernachtungsgäste
Auszug mit KlappmechanikHebt sich auf Höhe der unteren Ebene Wie unteres BettAuch Erwachsene, aber teurer und schwerer
Zwei Auszüge nebeneinanderFlach Schmalere LiegeflächenFerienwohnung, wechselnde Belegung
Auszug wahlweise als BettkastenEntfällt KeineWer sich zwischen Stauraum und Bett entscheiden will

Der flache Rollauszug ist die verbreitetste und günstigste Variante. Rechnen Sie ein: Im ausgezogenen Zustand belegt er zusätzlich rund 90 cm Bodenfläche vor dem Bett, und diese Fläche muss nachts frei bleiben.

Empfehlenswerte Modelle

Klassiker

Etagenbett mit flachem Rollauszug

Zwei feste Ebenen plus ein drittes Bett auf Rollen darunter. Das Profil, das für die meisten Familien reicht: schnell heraus, schnell wieder weg.

  • Auszug inklusive Lattenrost
  • Leichtlaufrollen mit Bodenschonern
  • Meist 90x200 cm Liegefläche
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Dauerhaft zu dritt

Auszug mit voller Matratzenhöhe

Der Auszug bietet genug Bauhöhe für eine richtige Matratze statt einer dünnen Auflage. Sinnvoll, wenn das dritte Kind regelmäßig oder dauerhaft dort schläft.

  • Höherer Rahmen im Auszug
  • Auch für Jugendliche geeignet
  • Alternative: Dreier-Etagenbett
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Vermietung

Robustes Modell für wechselnde Gäste

Verstärktes Gestell, pflegeleichte Oberflächen und ein Auszug, der täglichen Betrieb aushält. Für Ferienwohnung und Gästezimmer statt Kinderzimmer.

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Rost, Rollen, Auszugslänge: die Kaufkriterien

Ein Auszugsbett wird oft am falschen Ende gespart. Achten Sie auf einen echten Lattenrost mit ausreichend vielen Leisten statt einer durchgehenden Spanplatte – sonst wird die Matratze von unten nicht belüftet und schimmelt bei häufiger Nutzung. Die Rollen sollten gummiert sein und mittig unter dem Rahmen sitzen, nicht nur an den Ecken; billige Hartplastikrollen hinterlassen Spuren auf Laminat und blockieren auf Teppich. Prüfen Sie außerdem, ob der Auszug vollständig herausfährt oder ein Teil unter dem Bett bleibt: Bei Modellen mit kurzem Auszugsweg liegt der Kopf sonst dauerhaft unter dem oberen Rahmen. Und messen Sie die lichte Höhe des Auszugs nach, bevor Sie eine Matratze bestellen – der Deckel muss beim Einschieben schließen können.

Zum Vergleich: Ein Auszugsbett ist nicht dasselbe wie eine dritte Etage. Wenn drei Kinder dauerhaft im Zimmer schlafen, prüfen Sie beide Wege – die dritte Ebene braucht allerdings deutlich mehr Raumhöhe. Die Rechnung dazu steht unter Deckenhöhe berechnen.

Häufige Fragen

Ist der Auszug ein vollwertiger Schlafplatz?

Für Gäste und für Kinder ja, sofern eine ordentliche Matratze hineinpasst. Kritisch wird es bei sehr flachen Auszügen, in die nur eine 6 cm dünne Schaumauflage passt: Darauf schläft niemand dauerhaft gut. Wenn das dritte Bett regelmäßig belegt wird, wählen Sie ein Modell mit höherem Auszugsrahmen und mindestens 10 cm Matratzenhöhe. Für Erwachsene lohnt sich der Blick auf Auszüge, die sich auf Höhe der unteren Ebene anheben lassen.

Wie viel Platz brauche ich vor dem Bett?

Rechnen Sie mit der Liegeflächenlänge des Auszugs plus etwas Bewegungsraum, also rund 100 cm freie Fläche vor der Längsseite. Diese Fläche wird nur nachts benötigt, muss aber schnell räumbar sein – ein Teppich, eine Spielkiste oder ein Schreibtischstuhl davor machen den Auszug im Alltag unbenutzbar. Planen Sie den Stellplatz deshalb von Anfang an mit, besonders in schmalen Zimmern.

Auszug oder lieber Schubladen?

Beides zusammen geht bei fast keinem Modell, weil der Raum unter der unteren Ebene nur einmal vorhanden ist. Entscheiden Sie nach Häufigkeit: Übernachtet mindestens einmal im Monat jemand, gewinnt der Auszug. Bleibt es bei zwei Besuchen im Jahr, ist eine Klappmatratze im Schrank die flexiblere Lösung, und der Platz unter dem Bett wird zu Stauraum. Mehr dazu unter Etagenbett mit Stauraum.

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