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Zubehör-Ratgeber
Matratzen für Etagenbetten
Beim Etagenbett entscheidet die Matratze nicht nur über den Schlafkomfort, sondern oben auch über die Sicherheit: Jeder Zentimeter Matratzenhöhe geht von der Absturzsicherung ab. Deshalb gelten für die obere und untere Ebene unterschiedliche Regeln – und genau danach ist dieser Ratgeber aufgebaut.
Die Grundregel: oben flach, unten frei
| Oberes Bett | Unteres Bett | |
|---|---|---|
| Maximale Höhe | 12–16 cm (Markierung am Rahmen beachten) | Frei – 16–25 cm üblich |
| Empfohlener Typ | Kaltschaum, hohe Raumdichte (ab RG 35–40) | Kaltschaum, Federkern oder Latex nach Vorliebe |
| Warum | Absturzsicherung muss ≥ 16 cm überstehen | Keine Sicherheitsvorgabe |
| Gewicht | Leicht (Bezug abnehmen & Beziehen in der Höhe!) | Unkritisch |
Empfehlungen nach Ebene
Kaltschaum 90x200, 12–16 cm
Flacher Kaltschaumkern mit hoher Raumdichte gleicht die geringe Bauhöhe aus. 7-Zonen sind bei Kindern verzichtbar, atmungsaktiver Bezug nicht.
- Höhe 12–16 cm
- RG 35–40 für Formstabilität
- Bezug waschbar bei 60 °C
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Komfort-Kaltschaum 90x200
Unten darf es die vollwertige Matratze sein: 18–22 cm Höhe, mittlerer Härtegrad, gern mit Zonen-Aufbau für ältere Kinder und Erwachsene.
- Höhe 18–22 cm
- H2 bis ca. 80 kg
- Auch für Gäste-Erwachsene
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2er-Set Matratzen 90x200
Für teilbare Betten und schnelle Komplettausstattung: zwei identische flache Matratzen – normkonform oben und ausreichend unten.
- 2 x 90x200
- Beide obertauglich (≤ 16 cm)
- Preisvorteil gegenüber Einzelkauf
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Härtegrad und Raumdichte bei Kindern
Härtegrade (H1–H3) sind auf Erwachsenengewichte kalibriert – für Kinder bis ca. 60 kg ist fast jede Kindermatratze „mittel“ genug. Wichtiger ist die Raumdichte (RG): Sie beschreibt, wie viel Schaum im Kern steckt. Unter RG 30 bilden sich bei täglicher Nutzung binnen zwei, drei Jahren Kuhlen; ab RG 35–40 hält der Kern die gesamte Kindheit. Bei flachen Ober-Matratzen ist hohe Raumdichte doppelt wichtig, weil weniger Material mehr leisten muss. Punktelastisch statt hart ist das Ziel – ein Kind soll einsinken, wo es aufliegt, nicht auf der Matratze „liegen wie auf einem Brett“.
Häufige Fragen
Warum genau 16 cm oben – wer kontrolliert das?
Die Norm DIN EN 747 verlangt, dass die Umwehrung die Matratzenoberfläche um mindestens 16 cm überragt; viele Betten haben dafür eine Markierungslinie innen am Rahmen. Kontrolliert wird das zu Hause von niemandem – es liegt an Ihnen. Die Sicherheits-Checkliste führt den Punkt mit auf.
Taugt eine alte Matratze fürs neue Etagenbett?
Fürs untere Bett: ja, wenn sie kuhlenfrei ist und das Maß stimmt. Fürs obere Bett nur, wenn sie maximal 16 cm hoch ist – die meisten ausrangierten Erwachsenenmatratzen sind es nicht.
Brauchen Kinder Zonen-Matratzen?
Nein. Liegezonen sind auf Schulter-/Beckenpartien Erwachsener zugeschnitten; bei Kindern unter ca. 50–60 kg wirken sie schlicht nicht. Investieren Sie das Geld in Raumdichte und einen waschbaren Bezug.
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